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Gemeindebürgermeister Andreas Burger (links), Gemeindewehrleiter Stefan Libbe sowie Frank Alvermann vom Kreisfeuerwehrverband (rechts) freuten sich mit Viola Moser über ihre Ehrung mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr.

Nicht nur ein Plus von 30 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr prägt die 2024er-Einsatzstatistik der Feuerwehren der Gemeinde Hohe Börde, sondern auch einige besondere Einsätze. Gleich zum Jahresanfang 2024 waren zum Beispiel einige Kameraden aus der Hohen Börde im Rahmen des Katastrophenschutzes des Landkreises Börde im Landkreis Mansfeld-Südharz beim Hochwassereinsatz dabei. Noch lange in Erinnerung bleiben wird wohl der stundenlange Löscheinsatz im August auf der Autobahn 2, nachdem mehrere Lkw in Brand geraten waren. Ebenso zählt Gemeindewehrleiter Stefan Libbe einen Chlorgasalarm in Ackendorf, einen Drohneneinsatz, bei dem in Eichenbarleben nach einem Mann gesucht wurde, und die Einsatzübung „Blechdose“ auf dem Gelände des Unternehmens Ardagh Metal Beverage in Hermsdorf zu den außergewöhnlichen Einsätzen.
Insgesamt wurden die Ortsfeuerwehren der Hohen Börde im vergangenen Jahr 177-mal zu Bränden oder Hilfeleistungen alarmiert. Neben 4665 Einsatzstunden investierten die Einsatzkräfte noch 19.377 Stunden in ihre Ausbildung in den Ortsfeuerwehren sowie weitere Stunden für die Weiterbildung in überörtlichen Lehrgängen.
Neben 378 aktiven Einsatzkräften und 155 Aktiven ohne Einsatzdienst zählen auch 105 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie 397 Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zur Feuerwehr der Gemeinde Hohe Börde. Insgesamt sind es derzeit 1082 Mitglieder, damit 80 Mitglieder mehr als noch im Vorjahr.
Bereits zum dritten Mal gab dieses Engagement der Gemeindewehrleitung Anlass, im Rahmen einer Abendveranstaltung Bilanz zu ziehen und Dank zu sagen. Der Dank galt den Kameraden, aber auch der Verwaltung und der Politik, die mit ihren Entscheidungen das Wirken der Feuerwehr positiv beeinflussen. Gemeindebürgermeister Andreas Burger würdigte in einem Grußwort ebenfalls die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.
Damit die Ortsfeuerwehren stets einsatzbereit sind, gilt es in jedem Jahr, gemeinsam mit der Gemeindewehrleitung einige Herausforderungen zu meistern. So konnte 2024 ein hauptamtlicher Gerätewart eingestellt werden. Stetig müssen Lösungen gefunden werden, um den Fuhrpark und auch die Gerätehäuser den erforderlichen Bedingungen anzupassen.

Ehrungen und Beförderungen während der Jahreshauptversammlung
Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt: Viola Moser (Ochtmersleben)
Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Ohrekreis: Marco Giesecke und Klaus Ebeling (beide Bornstedt)
Beförderung zum Hauptbrandmeister: Marcel Herzberg (Groß Santersleben)